Erste verliert Torfestival

Bitter: Zweimal geführt und am Ende doch verloren

 

Text: Werner Möller (Der Artikel erschien am 04.10. in der Printausgabe der Rheinischen Post)
Foto: Achim Blazy

 

Derart verärgert sah man Tomi Mirosavljevic, den Fußballtrainer von Rot-Weiß Lintorf, noch ganz selten. Da führten seine Schützlinge im Heimspiel der Kreisliga A gegen den CfR Links mit 3:1 zur Pause und nach gut einer Stunde mit 4:3, aber in der Schlussphase gab es in der Abwehr ein Totalversagen. Da schlug der Linkser Philipp Schlichting, der die Gäste vorher schon mit 1:0 in Führung schoss, noch zweimal zu. Also 5:4 für Links, das bedeutet Platz zwei, und in Lintorf müssen wieder bange Blicke nach unten gerichtet werden.

„Wenn man vier Tore schießt“, so Mirosavljevic, „dann muss man gewinnen. Aber nach einer Stunde ließ unser Zweikampfverhalten deutlich nach und Links hat das ausgenutzt.“ Dabei hatten seine Schützlinge ihren ehemaligen Torjäger Paschalis Ivantzikis, der schon acht Saison-Einschüsse für die Linkser meldet, 90 Minuten im Griff.

RW Lintorf: Weigel – Tim Meyer (5. Ohlenmacher), Schwarzbach Krüger, Sven Meyer, Mirosavljevic, Roeszies (73. Voit), Kurz, Hartmann,Polster (87. Atji), Poensgen (73. Pantjic). Tore: 0:1 Schlichting (2.), 1:1 Hartmann (14. 2:1 Polster (20.), 3:1 Roeszies (43.), 3:2 Sakamoto (58.), 4:3 Mirosavljevic (62.), 4:4 und 4:5 beide Schlichting (66./ 82.).

Wichtiger Sieg gegen den SV Oberbilk

Eigengewächs Nico Polster überragt

 

Text: Werner Möller (erschienen am 27.09.21 auf fupa.net)

 

Tiefes Durchatmen in der Kreisliga A Düsseldorf für Rot-Weiß Lintorf und den ASV Tiefenbroich. Beide siegten und konnten sich etwas vom Gefahrenbereich absetzen. Bei den Lintorfern lieferte der 19 Jahre alte Nico Polster beim 3:2-Sieg beim SV Oberbilk eine überragende Vorstellung. Er stammt aus der eigenen Jugend, und Trainer Tomy Mirosavlevic gab sich in der Saisonvorbereitung besondere Mühe mit diesem Talent. Wissend, dass Stürmer überall rar und begehrt sind. Und nun, beim Gastspiel in Oberbilk, da zeigte Polster, was er gelernt hat. Die Hausherren bekamen ihn nie in den Griff, er schoss alle drei Tore. „Wir waren aber auch als Mannschaft sehr dominant“, sagte sein Coach. „Der Sieg hätte noch erheblich höher ausfallen können.“ Ihren Anschlusstreffer erzielten die Hausherren erst in der Nachspielzeit, dann war Schluss. Im Tor von RWL spielte übrigens ein gewisser Alex, der A-Junior. Und das vorzüglich. Seinen Nachnamen kannte man noch nicht bei den Lintorfern. „Aber das wird ganz schnell nachgeholt“, so der Trainer.

RW Lintorf: Alex – Tim und Sven Meyer, Krüger, Mirosavljevic (87. Voit), Roeszies (90. Schwarzbach), Kurz, Schlösser, Hartmann, Polster (90. + 1 Poensgen), Kugathasan. Tore: 0:1 Polster (26.), 1:1 Demir (30.), 1:2 und 1:3 beide Polster (43./ 70.), 2:3 Koulibay (90.+3).

Erste besiegt KSC Tesla nach 0:2 noch 3:2

Nick Hartmann beschert RWL die ersten Punkte

 

Text: Werner Möller (erschienen auf RP-Online am 05.09.21)
Foto: Achim Blazy

Gegen den KSC Tesla liegt Rot-Weiß Lintorf in der Kreisliga A verdient 0:2 zurück. Dann ziehen die Hausherren aber einen feinen Endspurt auf, der an Dramatik kaum zu überbieten ist, und holen sich mit einem 3:2-Sieg die ersten Saisonpunkte.

Das war berauschender Fußball, den Rot-Weiß Lintorf im Endspurt abzog beim Heimspiel der Kreisliga A gegen den KSC Tesla. Nach einer Stunde sah nämlich alles nach der dritten Saison-Niederlage aus, die Gäste führten verdient mit 2:0 und zogen sich total zurück. Diesen komfortablen Vorsprung wollten sie sich nicht mehr nehmen lassen. Aber RWL-Trainer Tomislav Mirosavljevic reagierte, brachte bei diesem hochsommerlichen Wetter mit Marius Kurz und Pascal Böschenbröker zwei frische und tatendurstige Stürmer. Nun liefen die Angriffe ausschließlich Richtung Tesla-Tor. In einem an Dramatik nicht zu überbietenden Endspurt siegten die Rot-Weißen mit 3:2. Die ersten Saison-Punkte sind damit eingefahren.

Vor dem Spiel traten die RWL-Kicker an den Vorstand heran und baten, künftig ihre Heimspiele auf dem oberen Nebenplatz bestreiten zu dürfen. „Der Hauptplatz, das ist reiner Beton“, sagte dazu Co-Trainer Theo Momm. „Allen schmerzen nachher die Gelenke.“ Der Vorstand lenkte ein, aber ob dieser Nebenplatz dann entscheidend war für den tollen Endspurt, ist nicht bekannt. Es interessierte nach dem Abpfiff auch keinen. „Das 0:2 hat uns nicht umgeworfen, dafür gestärkt“, sagte Mirosavljevic. In der Nachspielzeit musste der junge Keeper Max Schwartz aber noch einmal Kopf und Kragen riskieren, ehe die Punkte gesichert waren.

RWL: Schwartz - Weber (72. Kurz), Schwarzbach, Mirosavljevic, Sven Meyer, Polster, Andreas Ntefoudis (88. Vasilios Ntefoudis), Kugathasan, Hartmann, Poensgen (60. Böschenbröker), Tim Meyer. Tore: 0:1 und 0:2 beide Horn (45./ 48), 1:2 Andreas Ntefoudis (61.) 2:2 Sven Meyer (85.), 3:2 Hartmann (87.). Schiedsrichter: Fathi Karascu aus Düsseldorf. Zuschauer: 62.

Lang, lang ist's her...

Die Zeiten, als unsere Erste noch gegen Teams vom fernen Niederrhein spielte, liegen nun bereits etwas länger zurück. Der Zeitungsbericht der Rheinischen Post aus dem Jahr 1988 dokumentiert das Aufeinandertreffen mit der 2. Amateurmannschaft der Borussia aus Mönchengladbach (damals Bezirksliga).

In den Spielzeiten 1978/79 und 1979/80 spielten wir sogar gemeinsam mit der 1. Amateurmannschaft von Borussia Mönchengladbach in einer Landesligagruppe. Mal sehen, ob wir demnächst auch dazu Archivmaterial ausgraben können. Falls Zeitzeugen diesbezüglich Informationen oder Dokumente besitzen und bereit sind, diese mit uns zu teilen, senden sie bitte eine Nachricht an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Vielen Dank an Stephan Giebeler, Ehrenamtlicher Chronist von Borussia Mönchengladbach, der uns freundlicherweise das Foto zur Verfügung gestellt hat!

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